
Herr Willig, was sagen Sie zum Pokal-Los von Hannover 96? Sie waren von 1991 bis 1993 Präsident von Hannover 96, und der Gewinn des DFB-Pokalwettbewerbes durch den Sieg nach Elfmeterschießen über Borussia Mönchengladbach fällt in Ihre Amtszeit. Bis heute ist Hannover 96 der einzige Zweitligist, der den Pokal gewonnen hat.
Fritz Willig: Wir hatten damals kein Geld, aber eine tolle Gemeinschaft und den absoluten Siegeswillen und mit dem dazu gehörenden Glück. Dieser Pokalsieg bleibt für mich auch etwas Besonderes. Danach hat Hannover 96 in Sachen Pokal nichts Aufsehenerregendes mehr erlebt. Ich hoffe, dass das Spieljahr 2026/2027 für die 96er auch im Pokal-Wettbewerb viel Erfolg bringen wird. Denn Pokalerfolge bringen für den Verein Geld in die Kasse und dankbare Fans.
Hannover 96 hat im Pokal-Wettbewerb beim Amateur-Verein SV Hemelingen anzutreten. Wie beurteilen Sie die Aussichten der 96er?
Fritz Willig: Das ist ein Gegner, der trotz seiner Unterklassigkeit nicht unterschätzt werden darf. Pokalspiele haben eigene Gesetze. Der erste Gegner der 96er hat den Bremer Länderpokal gewonnen. Ob im Weserstadion gespielt wird, das steht noch nicht fest. Aber Hannover 96 muss in Bremen ohne Wenn und Aber gewinnen, damit die neue Saison mit einem psychologischen Erfolg für die Fans der Weg in eine erfolgreiche Saison ist.
Donnerstag geht die Weltmeisterschaft los. Was halten Sie von diesem Turnier?
Fritz Willig: Dieses Turnier ist ein gigantisches infantino-trumpsches Ereignis, das hoffentlich wirtschaftlich und sportlich Erfolge haben wird. Ich wünsche, dass viele Fans in den Stadien mitreißende Duelle sehen werden. Mein Wunsch ist, dass die deutsche Mannschaft das Finale erreichen wird.
Herr Willig, besten Dank für das aufschlussreiche Gespräch.
