
Der Neubau des Feuerwehrhauses in Ingeln-Oesselse nimmt sichtbar Gestalt an: Mit der Grundsteinlegung am Freitag, 10. April, hat die Stadt Laatzen einen wichtigen Meilenstein im Bauprojekt erreicht.
In den vergangenen sechs Monaten hat sich auf der Baustelle am Holztor viel getan. Das ausführende Bauunternehmen, die Hanke Bau- und Projektentwicklungs GmbH, hat die Baugrube ausgehoben, das Gebäude abgesteckt und die Bodenplatte für den Neubau in drei verbundenen Kuben vollständig gegossen. Von der Fahrzeughalle über das Verwaltungsgebäude bis zum Sozialbereich sind damit die Grundlagen geschaffen worden. Am Katastrophenschutzlager sind die Erdarbeiten abgeschlossen. Der Rohbau der Fahrzeughalle ist bereits deutlich vorangeschritten, sodass auch entsprechende Bauarbeiten für den daran anschließenden Passivhausbereich beginnen konnten.
Zur Grundsteinlegung haben sich neben Bürgermeister Kai Eggert zahlreiche Gäste versammelt, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse mit Einsatzabteilung, Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie Alters- und Ehrenabteilung, Mitglieder aus Politik und Verwaltung sowie beteiligte Unternehmen und Anwohnende.
Mit dem Grundstein hat die Stadt auch eine Zeitkapsel in der Wand der künftigen Fahrzeughalle eingelassen. Diese enthält unter anderem Baupläne und Ansichten des Gebäudes, die tagesaktuellen Ausgaben der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse, einen Satz Hartgeldmünzen sowie ein aktuelles Gruppenfoto der gesamten Feuerwehr Ingeln-Oesselse – von der Kinderfeuerwehr bis zur Altersabteilung. Ergänzt wird der Inhalt durch eine Mitgliederliste, eine Münze des Heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehrleute sowie ein Schreiben an die künftigen „Öffner“ der Zeitkapsel. Eine Tafel wird später an das Einmauern im Jahr 2026 erinnern.
Mit der Kelle in der Hand und beim Verstreichen des Mörtels am Grundstein haben Bürgermeister Kai Eggert, Olaf Küpper, Geschäftsführer der Hanke Bau- und Projektentwicklungs GmbH, sowie Ortsbrandmeister Frank Bezdiak ihre Wünsche für Baufortschritt und zukünftige Nutzung formuliert. Bürgermeister Kai Eggert: „Dieser Grundstein wird gelegt im Vertrauen auf die Zukunft und den unermüdlichen Einsatz unserer Feuerwehr.“ Olaf Küpper, Geschäftsführer des Generalunternehmers Hanke Bau- und Projektentwicklungs GmbH: „Möge diese Baumaßnahme sicher und unfallfrei für alle Beteiligten zu Ende gebracht werden.“ Ortsbrandmeister Frank Bezdiak: „Möge dieses Feuerwehrhaus stets ein Ort der Sicherheit, Kameradschaft und Einsatzbereitschaft sein.“ Die Bauarbeiten verlaufen planmäßig. Nach der bereits begonnenen Abdichtung der Fahrzeughalle stellt das Bauunternehmen die Gerüsttürme für die Deckenschalung her und gießt die Betondecke.
Stadtrat Hauke Schröder erklärt: „Mit der Grundsteinlegung zum Bau der neuen Feuerwehr bringen wir den Ausbau unserer kommunalen Infrastruktur weiter voran und sichern die Zukunftsfähigkeit in der Gefahrenabwehr und im Feuerschutz. Gemeinsam mit unserem Generalunternehmer setzen wir auf moderne, regenerative Energietechnik mit Wärmepumpe und Solaranlage, um ein Gebäude im Passivhausstandard zu errichten und dauerhaft kosteneffizient zu betreiben. Der Bau dieses Feuerwehrhauses im Passivhausstandard ist damit eine nachhaltige Lösung, die hohe Energieeffizienz mit den spezifischen funktionalen Anforderungen einer Feuerwehr für die Stadt Laatzen verbindet.“
Die Fertigstellung der gesamten Anlage ist nach aktuellem Stand für Mitte 2027 vorgesehen, das Feuerwehrgebäude ist früher fertig. Etwa 9,5 Millionen Euro hat die Stadt Laatzen für den Neubau eingeplant.
