Fritz Willig: „Der junge Tom Hobrecht erinnert mich an Jürgen Milewski“

Das Laatzener Urgestein Fritz Willig, Jurist und Autor, beschäftigt sich auf Anfrage vom LeineBlitz mit Hannover 96 und anderen Fußballthemen.
Foto: Reinhard Kroll

Herr Willig, in einer Tageszeitung war zu lesen, dass sich Jean Hugonet, Neuzugang vom Zweitligisten Hannover 96, wie folgt geäußert hat: „Wenn du Trainer Christian Titz vertraust, kannst du gute Dinge erwarten.“ Wie sehen Sie diese Aussage?

Fritz Willig: Ich teile diese Einschätzung. Der Fußball, den Christian Titz und sein Trainerteam spielen lassen, besitzt eine besondere Qualität. Wenn die Spieler seiner Spielidee vertrauen, sie verstehen und konsequent umsetzen wollen, ist das ein wichtiger Baustein für sportlichen Erfolg.

Was halten Sie von Tom Hobrecht? Er hat jetzt seinen ersten Profivertrag bei Hannover 96 unterschrieben. Bereits 2024 war er vom 1. SC Göttingen 05 in die Akademie von Hannover 96 gewechselt.

Fritz Willig: Tom Hobrecht ist bereits in der U19 und der U21 von Hannover 96 zum Einsatz gekommen. Mit Toren und Vorlagen hat er dort gezeigt, dass er überdurchschnittliche Fähigkeiten besitzt. Er erinnert mich an den jungen Jürgen Milewski, der einst vom damaligen 96-Trainer Helmut „Fiffi“ Kronsbein entdeckt wurde und später mit dem Hamburger SV 1983 durch den 1:0-Finalsieg gegen Juventus Turin in Athen den Europapokal der Landesmeister gewann. Zusammenfassend bin ich der Ansicht, dass Hannover 96 mit den Eigengewächsen Tom Hobrecht, Alexander Vogel und Joshua Siewert sowie dem bestehenden Kader gut für die Saison 2026/2027 gerüstet ist. Entscheidend wird sein, dass alle Beteiligten – Mannschaft, Vereinsführung und Fans – gemeinsam das Ziel verfolgen, den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen. Dann halte ich dieses Ziel durchaus für erreichbar.

Herr Willig, vielen Dank für dieses erneut aufschlussreiche Gespräch.

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